zahnpflege

So sieht richtige Zahnpflege aus

Die richtige Pflege der Zähne

Die Pflege unserer Zähne ist extrem wichtig. Wer seine Zähne nicht vernünftig und gewissenhaft putzt, der bekommt auf Dauer massive Probleme und Schmerzen beim Kauen. Im schlimmsten Fall fallen die Zähne einfach aus. Das fängt bereits bei den kleinen Milchzähnchen an und endet auch im Rentenalter nicht. Es ist sogar gerade in den ersten Lebensjahren und im hohen Alter besonders wichtig. Wenn als Baby die Milchzähne nicht gepflegt werden, dann hat das Auswirkungen auf das nachfolgende bleibende Gebiss. Wenn ein Milchzahn abfault oder aufgrund von Karies gezogen werden muss, verschiebt sich das restliche Milchgebiss, sodass nachher die bleibenden Zähne nicht durchkommen oder eine Fehlstellung aufweisen. Dies verursacht Schmerzen und wäre durch gutes Putzen vermeidbar gewesen. Wer im Alter das Zähneputzen schleifen lässt, begeht einen genauso großen Fehler.

Im fortschreitenden Alter sind die Zähne bereits schwer beansprucht worden. Der Zahnschmelz ist oft abgerieben und ein Teil des Zahnfleisches geht zurück. Senioren haben daher ein erhöhtes Risiko an Wurzelkaries zu erkranken, da sich die Bakterien durch freigelegte Zahnhälse und Wurzelflächen tiefer am Zahn ansiedeln können. Wenn die Wurzel des Zahnes betroffen ist, kann der Kieferknochen geschädigt werden und der Zahn sollte dann unbedingt gezogen werden.

Herausgefallene oder gezogene Zähne sollten nicht nur aus Gründen der Ästhetik sondern vorallem aus gesundheitlichen Gründen schnellstmöglich ersetzt werden. Auch hier verursacht die Lücke, die durch den fehlenden Zahn entstanden ist, dass sich die restlichen Zähne verschieben und die Kaukraft des ganzen Gebisses nachlässt. Um das zu verhindern, sollten schnellstmöglich Implantate eingesetzt werden, damit die Lücke geschlossen wird und die anderen Zähne nicht beeinträchtigt werden. Einen Experten in dem Bereich Implantologie finden sie hier.

zahnimplantatDie Reaktion sollte jetzt jedoch nicht zu intensives und stundenlanges Putzen sein. Zwei- bis dreimal am Tag, ungefähr drei Minuten lang – das reicht völlig aus. Man kann seinen Zähnen und seinem Gebiss nämlich auch schaden, wenn man zu viel oder zu rabiat putzt. Zu häufiges, aggressives Zähneputzen führt dazu, dass Zahnschäden auftreten, die nichts mit Bakterien oder Karies zu tun haben. Zwei häufig auftretende Folgen davon sind die Abrasion (dt. Abnutzung) und die Erosion der Zähne. Das heißt, dass der Zahn seine Hartsubstanz aufgrund der Reibung oder aufgrund von Säureeinwirkungen verliert. Mit einer zu harten Zahnbürste, einer falschen Zahnputztechnik oder zu starkem Druck verstärkt sich das Problem noch. Der Zahnschmelz wird Stück für Stück abgerieben, die Zahnwurzel freigelegt und es entstehen Zahnfleischwunden.
Man sollte sich auch nicht direkt nach der Aufnahme von säurehaltigen Nahrungsmitteln die Zähne putzen, da dann der Zahnschmelz bereits angegriffen ist und durch das Reiben zusätzlich strapaziert wird. Wenn der Zahnschmelz dünner wird, wirken die Zähne dunkler und gelb, da dann das dunklere Zahnbein durchschimmert.

Viele Zahnpasten, Gele und Mundspülungen enthalten heutzutage Flourid, um der Abrasion und der Erosion entgegenzuwirken. Gerade wer anfällig für Karies und Zahnfleischentzündungen ist, sollte diese Möglichkeit nutzen.

 

Zusammengefasst kann man also sagen, dass die Vernachlässigung der Zähne ähnlich verhängnisvoll ist, wie das Übertreiben der Zahnpflege. Beides schadet nicht nur den Zähnen, sondern auch dem Zahnfleisch und lässt die Zähne dunkler und gelber erscheinen. Putzen Sie sich zwei bis dreimal am Tag gründlich die Zähne und vermeiden Sie aggressives hin und her schrubben mit zu viel Druck. Wenn Sie mal keine Zeit zum Putzen haben, gibt es spezielle Zahnpflegekaugummis, die ganz ohne Zucker sind und den Speichelfluss anregen sollen. Viel Speichel hat auf die Zähne eine selbstreinigende Wirkung. Dies ist jedoch kein vollständiger und gleichwertiger Ersatz zum Zähneputzen.




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